Aktuell

»mediaglobe« präsentierte sich auf der diesjährigen Jahrestagung der IASA-Ländergruppe Deutschland/Deutschschweiz mit einem Fachvortrag  zum Thema »Suchen und Finden in digitalen Medienarchiven«.

„Die Zukunft der Medienarchive ist digital“ – die Herausforderungen auf dem Weg in die digitale Zukunft und die bisherigen Fortschritte im Projekt »mediaglobe« wurden im Vortrag von Maike Albers auf der Jahrestagung 2011 der IASA-Ländergruppe dargestellt und erörtert. Gegenstand der Präsentation der Projektleiterin von »mediaglobe« waren neue Möglichkeiten bei der Erschließung, Analyse und Suche von Archivmaterialien, durch den Einsatz intelligenter und innovativer Technologien.

Dem Fachpublikum wurden Ergebnisse der automatisierten Medienanalyse präsentiert. Dargelegt wurde, wie durch Schrifterkennung im Video, der Personendetektion und der Audioanalyse über die Verarbeitung der gewonnenen Metadaten eine semantische Suche realisiert werden kann.

Um neben dem Suchen und Finden der Inhalte auch eine digitale Verwertung der wertvollen Archivbestände realisieren zu können, sind das Rechteclearing und das Rechtemanagement zentrale Punkte. Die komplexen Rechtsbeziehungen bei audiovisuellen Dokumenten müssen strukturiert abgebildet werden und zur Abfrage in verschiedenen Kontexten zur Verfügung stehen. Hierzu entwickelt mediaglobe ein softwaregestütztes Rechtemanagementsystem. Auch dieser Entwicklungsstand wurde im Vortrag präsentiert.

Vom 11. bis 12. November 2011 fand in der Musik-Akademie der Stadt Basel die IASA-Jahrestagung statt. Auf dem Programm standen ein Forum mit kürzeren Referaten, sowie Präsentationen und Diskussionsbeiträgen zu Themen wie “Das digitale Archiv“, Die analoge Audiokassette“, die „Geschichte des Jazz und der Rockmusik“, sowie „Historische Tonträger und Nachlässe“ Deutschlands und der Schweiz.

Die IASA-Tagung dient der fachlichen Zusammenarbeit und dem Erfahrungsaustausch der Mitglieder. Mitglieder der IASA sind Archive, Institutionen, Vereinigungen und Privatpersonen, die archivarische Bestände bewahren bzw. Interesse an den Tätigkeiten der IASA haben.

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Projekt »mediaglobe« auf der größten europäischen Fachmesse für Archivwesen ARCHIVISTA

Die transfer media gGmbH (vormals Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg) präsentierte sich in diesem September erstmals auf der diesjährigen Fachmesse für Archivwesen, der ARCHIVISTICA. Gezeigt wurden neueste technologische Ergebnisse aus dem Projekt » mediaglobe – the digital archive«, das sich mit der digitalen Zugänglichkeit von audiovisuellen Inhalten befasst.

Bei dem Auftritt auf der ARCHIVISTICA wurde deutlich, dass die Zusammenarbeit von Forschung, Entwicklung und Wirtschaft zu innovativen Lösungen führen kann. Der Einsatz intelligenter Technologien und neuer Prozesse optimiert das Erfassen, Erschließen, Verwalten und Suchen der AV-Inhalte. Die audiovisuellen Schätze werden über den Einsatz entwickelter Technologien zur automatisierten Medienanalyse, sowie einem effizienten Rechtemanagement, digital sichtbar und erlebbar.

Aus diesem Grund wurde bei der Präsentation auf der ARCHIVISTICA besonderer  Fokus auf die komplizierte Rechtesituation von AV-Medien gelegt. An audiovisuellen Dokumenten sind häufig mehrere Urheber und Rechteinhaber beteiligt. Sie stehen meist in komplexen Rechtsbeziehungen zueinander. »mediaglobe« versucht diese  komplexen Rechtsbeziehungen strukturiert abzubilden. Zu diesem Thema hielt Jacqueline Röber einen Vortrag im Ausstellerforum der Fachmesse. Sie behandelte das Content- und Rechtemanagement von AV Medien und erläuterte dem Auditorium Fallbeispiele für mögliche Beteiligungsstrukturen. Außerdem gab sie einen Überblick zum aktuellen Stand der Entwicklung eines softwaregestützten Rechtemanagementsystems. Die Reaktionen der Teilnehmer zeigten deutlich, wie relevant und zentral dieses Thema für Medienarchive ist und auch, wie dringend technologische Instrumente für die tägliche Arbeit benötigt werden.

Auf der diesjährigen ARCHIVISTICA konnte das »mediaglobe«-Projekt einem breiten Publikum seine Innovationen und Weiterentwicklungen zeigen. Vom 21. – 23. September 2011 trafen im Congress Center in den Hallen der Messe Bremen Archivarinnen und Archivaren, sowie Firmen mit Produkt- und Dienstleistungen aus der ganzen Welt, zusammen. Durch das gemeinsame Auseinandersetzen mit dem Thema Archivtechnik bat die Messe allen Teilnehmern aus der Branche, sowie den Besuchern, gleichermaßen eine ideale Plattform für den kreativen Austausch, das Entdecken neuer Herausforderungen und der gemeinsamen Suche nach Lösungsansanätzen. Auch die transfer media konnte klar ihr Leitmotiv verdeutlichen, welches sie mit »mediaglobe« seit 2 Jahren verfolgt: Die audiovisuellen Schätze aus den Archiven der Öffentlichkeit digital zur Verfügung zu stellen.

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Potsdam-Babelsberg, 17.2.2011

Ministerbesuch bei Babelsberger Forschungsprojekt „mediaglobe“ auf der CeBIT 2011

Das Projektmediaglobe – the digital archive“, welches die in Babelsberg ansässige Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg zusammen mit den Partnern defa-spektrum, Flow Works und dem Potsdamer Hasso-Plattner-Institut realisiert, wird sich dieses Jahr erstmals vom 1.-5. März auf der CeBIT präsentieren.

Am zweiten Tag der Messe (2. März 2011) wird der Brandenburgische Wirtschaftsminister Ralf Christoffers den „mediaglobe“-Stand auf seinem CeBIT-Rundgang besuchen.
Das im Rahmen von THESEUS geförderte Projekt präsentiert sich am Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Halle 9, B47. Hier können sich die Besucher ein Bild von „mediaglobe“ und zahlreichen Forschungsarbeiten von THESEUS machen.
THESEUS ist Deutschlands größtes IKT-Forschungsprogramm, in dem Technologien für ein zukünftiges Internet der Dienste entwickelt werden.

»mediaglobe – the digital archive« zielt darauf ab, den Bestand der audiovisuellen Dokumente zur deutschen Zeitgeschichte digital auffindbar und nutzbar zu machen. Die Vision des Projekts ist ein webbasierter Zugang zu digitalen AV-Inhalten, über den das kulturelle Erbe erlebbar wird.
Dazu werden im Rahmen des Projekts u.a. Ansätze zur effizienteren Digitalisierung bestehender analoger Daten, sowie deren Anreicherung mit Metadaten entwickelt. Dies ist ein wichtiger Schritt, um eine umfassende semantische Suche und einfache Navigation durch große audiovisuelle Bestände zu realisieren. Zusätzlich entwickelt »mediaglobe« ein softwaregestütztes Rechtemanagement-System.
Von diesen Innovationen sollen im Ergebnis Anbieter wie Nutzer gleichermaßen profitieren: Kulturelle Einrichtungen können ihre audiovisuellen Bestände erfassen und pflegen, digital aufbereiten und rechtssicher verwerten. Die Recherchemöglichkeit erleichtert Nutzern das Auffinden von AV-Inhalten und verbessert die generelle Verfügbarkeit der digitalisierten Archivbestände.
Für Medienarchive ergeben sich damit neue Möglichkeiten, ihre Inhalte effizienter zu verwalten und zugänglich zu machen und die Bürger erhalten einen besseren Zugang zu unserem gemeinsamen kulturellen Erbe.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Potsdam-Babelsberg, 10.12.2010

Vom Suchen und Finden in multimedialen Archiven

Mehr als 170 Teilnehmer trotzen dem Wintereinbruch in München und folgten am 1. und 2. Dezember der Einladung zum IRT-Symposium “Vom Suchen und Finden in multimedialen Archiven der nächsten Generation“ nach München.

Dass Archive vom Ende der Prozesskette künftig in den Mittelpunkt der Produktion rücken müssen und dass Dokumentare die Metadaten-Veredler von morgen sind, davon berichtete eindrucksvoll der Einführungsvortrag von BR-Hörfunk-Produktionschef Ernst Dohlus. Anschließend präsentierten Experten aus Forschung und Wissenschaft neue Verfahren zur Optimierung von Arbeitsprozessen in audiovisuellen Archiven und diskutierten Methoden zur Verwaltung von bestimmten Medienarten z. B. Print, Audio oder Video.

Das Bundesministerium für Wirtschaft fördert derartige Methoden im Anwendungsszenario CONTENTUS des THESEUS-Forschungsprogramms. Dabei geht es um die Sicherung von Wissens- und Kulturgütern für künftige Generationen und einen einfacheren medienübergreifenden Zugang zu diesen Inhalten. Experten aus dem CONTENTUS-Projekt, darunter Dr. Andreas Heß (Projektleiter CONTENTUS) und/oder Dr. Patrick Ndjiki-Nya (Fraunhofer HHI) stellten in ihren Vorträgen verschiedene Forschungsergebnisse vor, zum Beispiel Technologien wie die automatische Fehleranalyse, die intelligente Objekterkennung und Verfahren zur Extraktion von Metadaten.

Dr. Harald Sack vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam stellte das THESEUS KMU Projekt „mediaglobe– the digital archive“ vor. mediaglobe begleitet Medienarchive in die digitale Zukunft. Die Partner Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg, Hasso-Plattner-Institut, defa-spektrum und Flow Works entwickeln gemeinsam Lösungen, um den wachsenden Bestand der audiovisuellen Dokumente zur deutschen Zeitgeschichte digital auffindbar und nutzbar zu machen.
Das Projektes stellt komplexe Fragen an die Gestaltung optimaler Workflows zur Digitalisierung, den Umgang mit urheberrechtlichen Hürden und den Einsatz geeigneter Technologien. Die Erkenntnisse sollen in innovative technische Entwicklungen münden wie die automatisierte Medienanalyse, optimierte Metadatengenerierung, semantische Suche, ein Tool für das Rechtemanagement, sowie innovative User Interfaces.

Von diesen Innovationen sollen im Ergebnis Content Anbieter (Bewahrer) wie Nutzer gleichermaßen profitieren. Kulturelle Einrichtungen können ihre audiovisuellen Bestände einfacher erfassen und pflegen, digital verwalten und rechtssicher verwerten. Die digitale Recherchemöglichkeit erleichtert Nutzern das Auffinden von AV-Inhalten und verbessert die generelle Verfügbarkeit der digitalisierten Bestände.
Die Vision von mediaglobe ist ein webbasierter Zugang zu digitalen AV-Inhalten über den das kulturelle Erbe aktiv erlebbar wird.

Diese innovativen Lösungen werden die tägliche Arbeit von Archivaren und Dokumentaren in Zukunft deutlich erleichtern, so das Fazit des ersten Tages.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Anwender. Referenten u. a. von ORF, BR, NDR und der WDR mediagroup gaben einen praxisnahen Einblick in aktuelle Projekte und Arbeitsprozesse der Rundfunkhäuser. Gleichzeitig machten sie deutlich, dass die am ersten Konferenztag präsentierten Technologien für die zukünftige Verwaltung der wachsenden multimedialen Wissensschätze unerlässlich sind und bestärkten so die CONTENTUS-Experten in ihrer Forschungsarbeit.

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Potsdam-Babelsberg, 28.9.2010

Technische Informationsbibliothek, Hasso-Plattner-Institut und Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg entwickeln innovatives AV-Portal

Ziel der im September unterzeichneten Absichtserklärungen ist die Zusammenarbeit von Technischer Informationsbibliothek (TIB),  Hasso-Plattner-Institut (HPI) und der Medien Bildungsgesellschaft Babelsberg (MBB) in einem Projekt, das ein Portal für audiovisuelle Medien aus Technik und Naturwissenschaften (z. B. Simulationen, Animationen, aufgezeichnete Experimente, Vorlesungen und Konferenzen) an der TIB realisiert. Das AV-Portal entsteht im Zusammenhang mit der Gründung eines Kompetenzzentrums für multimediale Objekte an der TIB. Die AV-Medien sollen über das TIB-Suchportal GetInfo mit weiteren Forschungsinformationen wie digitalen Volltexten, numerischen Daten und Fakten sowie Forschungsprimärdaten verknüpft und durch die Vergabe von Digital Object Identifier (DOI) eindeutig referenzierbar sein.

Neben der Entwicklung einer innovativen Benutzerschnittstelle soll der Schwerpunkt der Kooperation von TIB und HPI auf der Integration von Techniken der automatisierten Medienanalyse, der Metadatengenerierung, der visuellen Suche und Ergebnisrepräsentation für AV-Medien liegen. Grundlage der Kooperation von  TIB und  MBB wird der Austausch von Erfahrungen und Arbeitsergebnissen in den Bereichen Rechtemanagement, Medienmanagement, Consulting, Digitalisierung, User Interface Design, Nutzerevaluierung und Marktanalysen, Langzeitarchivierung sowie die Vergabe von Digital Objekt Identifier sein.

Die MBB ist Initiatorin des Projektes mediaglobe, das im Rahmen des Forschungs-programms THESEUS vom Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird und als Konsortialführerin verantwortlich für Projektmanagement, Steuerung und Durchführung. Ziel des Projekts ist es, Lösungen zu entwickeln, die es Medien- und Rundfunkarchiven erlauben, den wachsenden Bestand der audiovisuellen Dokumente zur deutschen Zeitgeschichte optimal zu digitalisieren, umfassend zu erschließen, effizient zu verwalten und online zugänglich zu machen. Die MBB setzt sich im Rahmen des Projektes intensiv mit den Anforderungen der Medienarchive auseinander. Speziell in den Bereichen Digitalisierung, Rechtemanagement und User Interface Design wird die MBB die gewonnenen Ergebnisse in praktikable Lösungen umsetzen. Projektpartner ist das Hasso-Plattner-Institut, das federführend an der Entwicklung automatisierter und semantischer Medienanalyse und Metadatengenerierung sowie semantischer Suchtechnologien im Rahmen der Projekte mediaglobe und THESEUS/CONTENTUS beteiligt ist.

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Medienarchive sind aufgerufen, sich aktiv an dem Projekt mediaglobe zu beteiligen

Um die Technologieentwicklung möglichst eng an tatsächlichen Bedürfnissen auszurichten, wird im Rahmen des Projektes mediaglobe eine Umfrage zu Digitalisierung, multimedialer Suche und Rechtesituation in Medienarchiven durchgeführt. Dazu bitten wir deutschsprachige Archive, Bibliotheken, Museen und Sammlungen um Unterstützung. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Institutionen, die über Sammlungen von AV-Inhalten verfügen, an der Umfrage teilnehmen. Es würde uns weiterhin ausgesprochen helfen, wenn Sie diese Information an Kollegen aus der angesprochenen Zielgruppe weiterleiten, damit eine breite Datenbasis entsteht und ein möglichst großer Erkenntnisgewinn zustande kommt.

Als Dankeschön werden die Ergebnisse den beteiligten Institutionen als Handreichung für die eigene Arbeit mit den AV-Inhalten zur Verfügung gestellt.

Den Fragebogen zur Umfrage finden Sie unter Fragebogen mediaglobe

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!

Bitte speichern Sie den ausgefüllten Fragebogen und senden ihn an
s.jahn[at]defa-spektrum.de